2. Grundpfeiler des Wohlbefindens: "Reduzierung oder kompletter Verzicht von allem was dem Körper schadet"

Mit der Nahrung und mit Genussmitteln nimmt der Mensch viele Dinge auf, die dem Körper schaden. Zucker als Bestandteil der Nahrung kann reduziert werden. Ein vollkommener Verzicht auf Zucker ist kaum möglich. Eine gute Tasse Kaffee gehört für viele Menschen zum Leben dazu, doch zu viel davon kann schaden. Auf Alkohol und Rauchen kann der Mensch verzichten. Stress lässt sich nicht immer vermeiden, doch können Menschen lernen, den Stress zu reduzieren und anders damit umzugehen. Eine Umstellung, indem sofort auf alles, was dem Körper schadet, verzichtet wird, ist schwer und verläuft häufig erfolglos. Genussmenschen können jedoch ihre Gewohnheiten überdenken und die Dinge, die den Körper krank machen, langsam reduzieren. Häufig mangelt es an Vitaminen. Ein wichtiges Vitamin ist B12. Wer aufgrund seiner Lebensgewohnheiten und seiner Ernährungsweise nicht genug davon aufnimmt, kann das Vitamin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

Was den Körper sauer macht

Verschiedene Lebensmittel werden sauer verstoffwechselt - sie führen zu einer Übersäuerung im Körper und machen krank. Das müssen keine Lebensmittel sein, die sauer schmecken. Meistens sind es stark zuckerhaltige Speisen, Alkohol und Getreideprodukte, die bei der Verstoffwechselung Säure bilden. Auch fettes Fleisch und verschiedene Milchprodukte treiben den Säuregehalt in die Höhe. Nicht zu vergessen sind stark verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte und Fastfood. Sie enthalten zahlreiche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsstoffe. Auch Stress und Rauchen können zu einer Übersäuerung des Körpers beitragen. Obst, das sauer schmeckt, sogar Zitronen, werden hingegen basisch verstoffwechselt. Bei einer gesunden Ernährung kommt es auf einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt an. Ist der Körper jedoch übersäuert, ist eine basische Ernährung erforderlich, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine Übersäuerung wird auch als Azidose bezeichnet und macht sich mit Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, fahle Haut, Hautunreinheiten, Haarausfall, Schmerzen, Verspannungen und Immunschwäche bemerkbar. 

Zucker und die Auswirkungen auf den Körper

Zucker ist süßes Gift. Er führt zu einer Übersäuerung des Körpers und kann die Darmflora zerstören. Zucker ist nicht nur in Süßigkeiten, Kuchen, Desserts und Limonaden enthalten. Viele Lebensmittel, beispielsweise Tomatenketchup, fertige Saucen, verschiedene Fertiggerichte, Milchprodukte und sogar Brot enthalten versteckten Zucker. Die einfachen Kohlenhydrate, aus denen Zucker besteht, gelangen über die Darmschleimhaut schnell ins Blut und erhöhen den Blutzuckerspiegel. Zucker führt zu einer Stoffwechselveränderung. Nach der Aufnahme von Zucker über die Nahrung kommt es zu einer erhöhten Konzentration von Triglyzeriden, einer bestimmten Form von Fetten, im Blut. Der Gehalt an gesundem Cholesterin nimmt ab. Die negativen Auswirkungen von Zucker auf den Körper sind vielfältig:

- Gewichtszunahme und Übergewicht

- Diabetes mellitus

- erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall

- Karies

- erhöhte Neigung zu Allergien, wenn der Darm durchlässiger wird.

Stark verarbeitete Lebensmittel und Zusatzstoffe

Industriell stark verarbeitete Lebensmittel, zu denen Fertiggerichte, Tütensuppen und Fastfood zählen, sind reich an Zucker, Salz und Fetten. Sie können nicht nur den Körper übersäuern, sondern auch das Krebsrisiko steigern. Da diese Lebensmittel sehr kalorienreich sind, können sie zu Übergewicht führen. Ein wichtiger Inhaltsstoff vieler stark verarbeiteter Lebensmittel ist das Klebeeiweiß Gluten, das allergische Reaktionen auslösen kann. Allergien können auch durch andere Inhaltsstoffe in stark verarbeiteten Lebensmitteln hervorgerufen werden. Es lohnt sich, näher auf die Zutatenliste von Lebensmitteln zu schauen. Bei den stark verarbeiteten Produkten sind verschiedene Zusatzstoffe mit E aufgeführt. Farbstoffe sind mit E 100 bis E 180 gekennzeichnet. Viele dieser Farbstoffe wurden synthetisch hergestellt und können zu Asthma oder Allergien führen. Bei Zusatzstoffen mit der Kennzeichnung E 200 bis E 297 handelt es sich um Konservierungsstoffe, die Lebensmittel länger haltbar machen sollen. Antioxidantien, die mit E 300 bis E 385 gekennzeichnet sind, verlängern ebenfalls die Haltbarkeit und gelten eher als unbedenklich. Verdickungs- und Geliermittel, gekennzeichnet mit E 400 bis E 495, sind zumeist unbedenklich. Säuerungsmittel tragen die Kennzeichnungen E 500 bis E 586, Geschmacksverstärker die Kennzeichnungen E 620 bis E 650 und Süßstoffe die Kennzeichnungen E 900 bis E 1521. Als Geschmacksverstärker sind vor allem die Glutamate gesundheitlich bedenklich. Auch Süßstoffe sind nicht immer gesund und können zu Durchfällen, einer Schädigung der Darmflora und zu Allergien führen.

Kaffeekonsum reduzieren

Kaffee muntert auf, regt die Herztätigkeit an und löst Harndrang aus. Er enthält nur wenige Kalorien und kann, schwarz getrunken, sogar beim Abnehmen helfen. Für die aufmunternde Wirkung ist das Koffein zuständig, das bei jedem Menschen anders wirkt. Menschen, die regelmäßig und viel Kaffee trinken, gewöhnen sich schnell an Koffein. Widerlegt ist die These, dass Kaffee dem Körper wertvolle Flüssigkeit entzieht. Fakt ist jedoch, dass Koffein die Magenschleimhaut und die Darmflora angreifen kann. Kaffee kann zu Stress führen, da das Koffein die Nebenniere zur Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin anregt. Starker Kaffeekonsum kann zu einer Koffeinvergiftung führen, die sich mit Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Angstzuständen, Depressionen und Erschöpfung bemerkbar machen kann. Wer nicht auf Kaffee verzichten möchte, sollte sich daher für magenfreundlichere, koffeinärmere Sorten entscheiden.

Alkohol - mehr als nur ein Suchtmittel

Alkohol führt schnell in die Sucht. Er stellt jedoch auch eine ernsthafte Gefahr für das Herz, für Magen und Darm, für die Nerven und für die Blutgefäße dar. Er begünstigt verschiedene Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und die Nervenerkrankung Polyneuropathie. Nicht zu vergessen sind die Schäden an Leber und Bauchspeicheldrüse, die durch Alkohol entstehen können. Er kann auch die Entstehung verschiedener Krebskrankheiten wie Kehlkopfkrebs, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Darmkrebs fördern. Eine typische Erkrankung, die durch starken Alkoholkonsum verursacht wird, ist die Leberzirrhose. Wer seinem Körper langfristig etwas Gutes tun möchte, sollte seinen Alkoholkonsum reduzieren oder ganz auf Alkohol verzichten.

Rauchen mit vielen schädlichen Auswirkungen

Rauchen begünstigt die Entstehung zahlreicher Erkrankungen. Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Durchblutungsstörungen bis hin zu Amputationen, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Zahn- und Zahnfleischerkrankungen, aber auch Störungen der Sexualfunktionen werden durch Rauchen verursacht oder begünstigt. Bei Frauen steigt das Brustkrebsrisiko durch das Rauchen. Das sind Argumente genug, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Stress - ein nicht zu unterschätzendes Gift 

Stress kann durch viele Faktoren verursacht werden. Berufliche und private Probleme, ein voller Terminkalender, Leistungsdruck, aber auch eine ungesunde Ernährung und ein Mangel an Bewegung können zu Stress führen. Die Stressfaktoren sind vielfältig und machen den Körper krank. Stress führt zum Zelltod, schwächt das Immunsystem, fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann vielfältige Krankheiten begünstigen und zu Depressionen führen. Es ist daher wichtig, frühzeitig an der Reißleine zu ziehen und die Stressfaktoren zu reduzieren. Auch Lärm kann krank machen. Er wirkt ähnlich negativ wie Stress und kann das Gehör ernsthaft schädigen.

Pestizide und Herbizide

Auch vermeintlich gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse können mit Pestiziden belastet sein. Pestizide und Herbizide können zu Allergien führen und das Krebsrisiko steigern. Wer das Risiko von Pestiziden und Herbiziden reduzieren möchte, sollte Bio-Lebensmittel oder Obst und Gemüse heimischen Ursprungs kaufen - am besten vom Wochenmarkt.

Den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen 

Mit dem Verzicht oder der Reduktion von schädlichen Stoffen wie Zucker, Kaffee, Alkohol, Rauchen, Stress und stark verarbeiteten Lebensmitteln kann der Körper wieder in ein gesundes Gleichgewicht gebracht werden. Veganer und Vegetarier glauben, ihrem Körper mit dem Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte etwas Gutes zu tun. Dabei mangelt es jedoch bald an Vitamin B12, anderen B-Vitaminen. Sinnvoller ist eine Einschränkung des Konsums von Fleisch und Milchprodukten. Klasse statt Masse - das kann mit magerem, hochwertigem Fleisch erzielt werden. Ein gutes Mittel zur Entgiftung sind auch Fastenkuren. Der Körper wird dabei entschlackt und entsäuert. Sogar eine angegriffene Leber kann sich nach einer Zeit der Alkoholabstinenz wieder erholen. Intervallfasten kann nicht nur bei der Entschlackung, sondern auch beim Abnehmen helfen. Es gibt verschiedene Formen von Intervallfasten, bei denen für Tage oder Stunden auf Essen verzichtet wird. Beim Intervallfasten kann das Abendessen weggelassen oder an einem oder mehreren Tagen in der Woche vollständig gefastet werden. Das Intervallfasten kann das Risiko von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar von Krebserkrankungen reduzieren.

2. Grundpfeiler der Gesundheit: Reduzierung oder kompletter Verzicht von allem was dem Körper schadet

 

Hier geht es zum 3. Grundpfeiler der Gesundheit:


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